BARTU-AM: FINMA-Warnung, Auszahlung und Geld zurück

Veröffentlicht am 08.10.2026

Dr. Michael Wehrmann und Martin Wehrmann, WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht
Dr. Michael WehrmannRechtswissenschaftler Martin WehrmannRechtsanwalt
  • FINMA warnte laut Medienbericht am 23.09.2026 vor bartu-am.ch und bartu-am.com
  • Laut FINMA keine Verbindung zur real eingetragenen BARTU ASSET MANAGEMENT SARL
  • Keine weiteren Zahlungen leisten, Beweise sichern, Zahlungswege anwaltlich prüfen lassen
  • Bei BARTU-AM könnte es sich um einen Betrug handeln.
  • Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
  • Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.

Wer über BARTU-AM Geld angelegt hat und Fragen zu Erfahrungen, Auszahlung oder einem möglichen Betrug hat, sollte jetzt sorgfältig handeln. Nach den derzeit öffentlich verfügbaren Informationen bestehen erhebliche Warnsignale. Betroffene können bei mir über anwalt-anlagebetrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

BARTU-AM Erfahrungen: Was über die Plattform bekannt ist

Nach einem Medienbericht hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA am 23. September 2026 vor den Domains bartu-am.ch und bartu-am.com gewarnt. Als Adresse nennt der Warnlisteneintrag 1253 Vandoeuvres. Einen Handelsregistereintrag der Betreiber gibt es danach nicht.

Wichtig: Die FINMA-Seite selbst war nicht abrufbar. Die Angaben stammen aus einem Bericht des Verbraucherschutzforums Berlin. Konkrete Erfahrungsberichte von Anlegern zu dieser Plattform sind mir nicht bekannt. Weitere Warnungen anderer Behörden habe ich nicht gefunden.

Ist BARTU-AM seriös? Die FINMA-Warnung im Detail

Nach der vorliegenden Informationslage sollten Anleger bei BARTU-AM besondere Vorsicht walten lassen. Die Betreiber der beiden Websites treten laut Bericht unter einem Namen auf, der mit dem eines bestehenden Schweizer Unternehmens übereinstimmt. Es handelt sich um die BARTU ASSET MANAGEMENT SARL aus Vandoeuvres im Kanton Genf.

Nach Angaben der FINMA besteht keine Verbindung zwischen diesem echten Unternehmen und den gewarnten Websites. Das Impressum auf bartu-am.ch nennt jedoch offenbar dessen Firmierung, Adresse und Registernummern. Das echte Unternehmen ist selbst nicht Gegenstand der Warnung und sollte nicht mit den Websites verwechselt werden.

Offen bleibt, ob die Betreiber die Identität des echten Unternehmens gezielt zur Täuschung nutzen und welche Produkte angeboten werden. Eine Anwaltspublikation spricht von Festgeld- bzw. Anlagebetrug. Das ist eine Rechtsmeinung und keine Feststellung einer Behörde.

BARTU-AM Auszahlung: Worauf Betroffene achten sollten

Zu Auszahlungsproblemen bei BARTU-AM liegen mir keine belegten Berichte vor. Dennoch gilt: Wer Geld überwiesen hat und keine Rückzahlung erhält, sollte das ernst nehmen. Verzögerungen sind bei unseriösen Anbietern ein häufiges Warnzeichen.

Typisch sind allgemein folgende Muster:

  • Auszahlungen werden von angeblichen Steuern oder Gebühren abhängig gemacht.
  • Es werden neue Verifizierungen oder Freischaltzahlungen verlangt.
  • Ansprechpartner sind plötzlich nicht mehr erreichbar.
  • Es wird zu weiteren Einzahlungen gedrängt.

Das sind allgemeine Erfahrungswerte aus Anlagebetrugsfällen, keine belegten Tatsachen zu BARTU-AM.

So funktionieren viele Fälle von Festgeld- und Anlagebetrug

Bei Festgeldbetrug werden meist attraktive Zinsen versprochen. Die Täter nutzen dazu oft echte Firmennamen und Registerdaten, damit die Seite seriös wirkt. Man spricht auch von Identitätsmissbrauch. Anleger überweisen auf Konten, die nicht dem echten Unternehmen gehören.

Für Außenstehende ist die Täuschung kaum erkennbar, weil Handelsregisternummern tatsächlich existieren. Deshalb reicht ein Abgleich der Impressumsdaten nicht aus. Entscheidend ist, ob die Domain, die Kontodaten und die handelnden Personen zum echten Unternehmen gehören.

Was Sie jetzt sofort tun sollten

  1. Leisten Sie keine weiteren Zahlungen, auch nicht für angebliche Gebühren, Steuern oder Freischaltungen.
  2. Sichern Sie E-Mails, Chats, Verträge und Kontaktdaten, auch WhatsApp- und Telegram-Verläufe.
  3. Notieren Sie Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Ansprechpartner.
  4. Dokumentieren Sie alle Zahlungen: Überweisungsbelege, Empfängerkonto, Kreditkartenabrechnungen, Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes.
  5. Erstellen Sie Screenshots des Kundenkontos mit Kontostand, angeblichen Gewinnen und Auszahlungsanträgen.
  6. Informieren Sie Ihre Bank zeitnah und fragen Sie nach Rückruf- oder Rückbuchungsmöglichkeiten.
  7. Entfernen Sie Fernwartungsprogramme wie AnyDesk oder TeamViewer, ändern Sie Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  8. Senden Sie keine weiteren persönlichen Dokumente.

BARTU-AM Geld zurück: Welche Möglichkeiten geprüft werden können

Ob Geld zurückgeholt werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Entscheidend sind Zahlungsweg, Zeitpunkt und vorhandene Beweise. Eine Erfolgsgarantie kann es nicht geben.

Ich prüfe in solchen Fällen insbesondere, ob Banken Zahlungen zurückrufen oder Empfängerkonten gesperrt werden können. Bei Kreditkarten kann ein Chargeback in Betracht kommen. Bei Banküberweisungen kann zudem geprüft werden, ob die Bank Pflichten verletzt hat. Eine Strafanzeige kann Ermittlungen zu den Empfängerkonten und Wallets ermöglichen. Je früher Zahlungswege nachvollzogen werden, desto eher bestehen Ansatzpunkte.

Vorsicht vor Recovery Scams nach einem Anlagebetrug

Geschädigte werden häufig ein zweites Mal kontaktiert, etwa von angeblichen Ermittlern, Blockchain-Experten, Behörden, Anwälten oder Rückholfirmen. Diese behaupten, das verlorene Geld gefunden zu haben, und verlangen vorab Gebühren.

Ich rate Betroffenen, auf unaufgeforderte Angebote nicht einzugehen und keine Vorauszahlungen zu leisten. Prüfen Sie jeden Kontakt unabhängig über offizielle Stellen. Seriöse Behörden fordern keine Gebühren per Krypto-Überweisung.

Rechtsanwalt Martin Wehrmann: kostenfreie Ersteinschätzung zu BARTU-AM

Wenn Sie Geld über BARTU-AM angelegt haben oder Probleme bei der Auszahlung bestehen, können Sie mir Ihren Fall über anwalt-anlagebetrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung schildern. WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüft den Sachverhalt, die Zahlungswege und mögliche weitere rechtliche Schritte.

Halten Sie dafür Zahlungsbelege, Kommunikation und Screenshots bereit. Ich prüfe dann, welche Anhaltspunkte vorliegen und welche nächsten Schritte in Ihrem konkreten Fall sinnvoll sein können.

Häufige Fragen

Ist BARTU-AM seriös?
Die FINMA hat laut Medienbericht am 23.09.2026 vor bartu-am.ch und bartu-am.com gewarnt. Anleger sollten besondere Vorsicht walten lassen.
Besteht eine Verbindung zur BARTU ASSET MANAGEMENT SARL?
Nach Angaben der FINMA (laut Medienbericht) besteht keine Verbindung zu der im Handelsregister Genf eingetragenen Gesellschaft. Diese ist nicht Gegenstand der Warnung.
Gibt es belegte Auszahlungsprobleme bei BARTU-AM?
Konkrete Berichte über Auszahlungsprobleme wurden nicht gefunden. Wer keine Auszahlung erhält, sollte Beweise sichern und keine weiteren Zahlungen leisten.
Kann man bei BARTU-AM Geld zurückholen?
Das hängt vom Einzelfall, dem Zahlungsweg und den Beweisen ab. Eine anwaltliche Prüfung der Zahlungswege kann Ansatzpunkte klären.
Was können Betroffene von BARTU-AM jetzt tun?
Keine weiteren Zahlungen leisten, Chats und Belege sichern, die Bank informieren und über anwalt-anlagebetrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

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