Byraisin (byraisin.com, byraisin.de): Festgeld-Betrugsverdacht
- Verdacht: Name Raisin wird mit byraisin.com und byraisin.de für Festgeldangebote missbraucht
- IBAN mit dem echten Raisin-Konto abgleichen und die Bank unabhängig kontaktieren
- Zahlungen stoppen, Bank informieren, Beweise sichern, keine Gebühren an Rückholfirmen zahlen
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Bei Byraisin (byraisin.com und byraisin.de) besteht der Verdacht, dass der bekannte Name Raisin (Marke WeltSparen) für zweifelhafte Festgeldangebote missbraucht wird. Ein ähnlich klingender Name, professionelle Vertragsunterlagen und ein persönlicher Berater belegen keine Verbindung zum echten Unternehmen Raisin. Anleger sollten daher prüfen, ob ihr Geld tatsächlich bei einer Bank angelegt wurde.
Ist Byraisin mit Raisin verbunden?
Die Bezeichnung Byraisin erinnert an Raisin, lässt für sich genommen aber keine autorisierte Verbindung erkennen. Anleger sollten über unabhängig ermittelte offizielle Kontaktwege bei Raisin nachfragen, ob byraisin.com oder byraisin.de autorisierte Auftritte sind und ob die Anlage dort vermittelt wurde. Eine schriftliche Antwort sollte aufbewahrt werden. Beide Domains sind getrennt zu dokumentieren, da sie nicht zwingend von denselben Personen betrieben werden.
Welche Kontaktdaten werden genannt?
Im Zusammenhang mit den Angeboten werden folgende Adressen genannt: kundenservice@byraisin.com, info@byraisin.de, kundenservice@byraisin.de, nico.ritter@byraisin.com und christian.speckmann@byraisin.de. Aus E-Mail-Adressen und Namen allein lässt sich weder die Identität eines Absenders noch eine strafrechtliche Verantwortung ableiten. E-Mails sollten im Originalformat mit Kopfzeilen gesichert werden.
Wie prüfe ich, ob das Geld wirklich angelegt wurde?
Nach den Sicherheitshinweisen von Raisin erfolgen Einzahlungen zunächst auf das persönliche deutsche Raisin-Konto und werden von dort an die Anlagebank weitergeleitet. Wer direkt an ein fremdes oder ausländisches Konto überweisen sollte, sollte den Vorgang unabhängig prüfen. Die IBAN im Vertrag ist mit dem echten Raisin-Onlinebanking abzugleichen. Die angeblich beteiligte Bank sollte über selbst recherchierte Kontaktdaten gefragt werden, ob ein Konto existiert, der Betrag eingegangen ist und die Bestätigung stammt von ihr. Auch eine erwähnte Einlagensicherung greift nur bei einer tatsächlich bestehenden Einlage bei einem erfassten Kreditinstitut.
Was tun bei Verdacht auf Betrug?
- Weitere Zahlungen einstellen, auch angebliche Gebühren oder Steuern.
- Die eigene Bank informieren und einen Überweisungsrückruf prüfen lassen.
- Empfängerkonto (IBAN, Inhaber, Bank, Buchungstag, Verwendungszweck) dokumentieren.
- Kommunikation, Verträge, Festgeldbestätigungen und Screenshots mit sichtbarer Adresszeile sichern.
- Keine weiteren Ausweiskopien senden, gefährdete Passwörter ändern.
Ein Rückruf ist nicht garantiert und kann mit der Zeit schwieriger werden.
Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es?
Bei nachgewiesenem Anlagebetrug kommen Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB und nach § 826 BGB in Betracht, ferner Ansprüche nach § 812 Abs. 1 BGB. Bei nicht autorisierten Zahlungen kann § 675u BGB relevant sein; hat der Anleger selbst freigegeben, besteht nicht automatisch ein Erstattungsanspruch gegen die Bank. Seit Oktober 2025 gelten im Euroraum Vorgaben zur Empfängerüberprüfung bei Euro-Überweisungen. Eine Strafanzeige mit geordneter Chronologie kann zur Aufklärung beitragen, ersetzt aber nicht die zivilrechtliche Prüfung.
Warnung vor angeblichen Rückholfirmen
Betroffene können erneut kontaktiert werden, etwa von angeblichen Ermittlern oder Rückholunternehmen, die gegen Vorauszahlung Gelder freigeben wollen. Solche Gebühren sollten nicht gezahlt und Dritten kein Zugriff auf das Onlinebanking gewährt werden.
Häufige Fragen
- Besteht eine Verbindung zwischen Byraisin und Raisin?
- Aus dem Namen allein ergibt sich keine autorisierte Verbindung. Das sollte direkt bei Raisin über unabhängig ermittelte Kontaktwege erfragt werden.
- Woran erkenne ich, ob mein Geld bei einer Bank liegt?
- Fragen Sie die angeblich kontoführende Bank über selbst recherchierte Kontaktdaten, ob ein Konto besteht, der Betrag eingegangen ist und die Bestätigung echt ist.
- Kann ich eine Überweisung zurückholen?
- Ein Überweisungsrückruf kann bei der eigenen Bank angefragt werden. Er ist nicht garantiert und wird mit der Zeit schwieriger.
- Welche Anspruchsgrundlagen kommen in Betracht?
- Bei nachgewiesenem Betrug etwa § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB, § 826 BGB und § 812 Abs. 1 BGB.
- Sollte ich Gebühren für eine angebliche Rückholung zahlen?
- Nein. Solche Vorauszahlungsforderungen sind ein typisches Warnsignal.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
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