EDENEX (edenex.com): Unbekannte Token und Auszahlung?
- EDENEX zeigt hohe Portfoliowerte oft in unbekannten, nicht handelbaren Token an
- Vor Auszahlungen werden teils zusätzliche Gebühren wie 'Network Activation Fee' verlangt
- Reale Existenz und Übertragbarkeit der Token lässt sich oft nicht auf der Blockchain nachweisen
- Bei EDENEX könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Bei der Plattform EDENEX (edenex.com, app.edenex.com) werden Anlegerkonten häufig mit unbekannten Token, internen Coins oder angeblichen Bonus-Kryptowährungen ausgewiesen. Ein hoher angezeigter Kontostand bedeutet dabei nicht, dass diese Werte tatsächlich verkauft oder ausgezahlt werden können. Vor einer Auszahlung werden zudem teilweise zusätzliche Zahlungen wie eine „Network Activation Fee“ oder „Liquidity Fee“ verlangt.
Ist EDENEX (edenex.com) seriös?
Entscheidend ist nicht der im Dashboard angezeigte Kurswert, sondern ob ein Token tatsächlich auf einem unabhängigen Markt gehandelt wird, welches Handelsvolumen existiert und ob ein Verkauf zum angezeigten Preis überhaupt realistisch ist. Existiert ein Token nur innerhalb der Plattform, lässt sich der angezeigte Kurs nicht unabhängig überprüfen. Ein theoretischer Kurswert ist nicht mit realisierbarem Vermögen gleichzusetzen.
Welche Muster treten bei EDENEX (edenex.com) auf?
Beschrieben wird unter anderem folgendes Muster: Ein Anleger investiert einen Betrag, das Portfolio zeigt später einen deutlich höheren Wert, der jedoch größtenteils aus einem unbekannten Token besteht. Account Manager empfehlen teilweise den Umtausch bestehender Bitcoin-Guthaben in einen angeblich „exklusiven“ institutionellen Token vor einer angeblich bevorstehenden Börsennotierung. Beim späteren Auszahlungsversuch stellt sich dann heraus, dass der neue Token weder übertragen noch regulär verkauft werden kann.
Warum sind Token-Namen allein kein Beweis?
Ähnlich klingende Token-Namen oder Logos können den Eindruck einer Verbindung zu einem etablierten Blockchain-Projekt erwecken, ohne dass diese Verbindung tatsächlich besteht. Bei Blockchain-Token ist allein die konkrete Contract-Adresse aussagekräftig, da unterschiedliche Token identische Namen und Symbole verwenden können.
Was bedeuten Gebühren vor der Auszahlung?
Kritisch wird es, wenn vor der Auszahlung eines angeblichen Token-Guthabens zusätzliche Zahlungen verlangt werden, etwa eine „Network Activation Fee“ oder „Liquidity Fee“ in erheblicher Höhe. Zwar kennen Blockchain-Netzwerke reale Transaktionsgebühren, diese stehen jedoch nicht automatisch in einem plausiblen Verhältnis zu fünfstelligen Forderungen eines Brokers. Ob die behauptete technische Notwendigkeit tatsächlich besteht, sollte im Einzelfall geprüft werden.
Wie lässt sich der reale Wert der Token prüfen?
Bei realen Kryptowährungen lassen sich Transfers zwischen Wallet-Adressen, Zeitpunkte und übertragene Mengen öffentlich auf der Blockchain nachvollziehen. Zeigt das Dashboard von EDENEX (edenex.com) ausschließlich interne Zahlen, ohne dass ein tatsächlicher Transfer an eine externe Wallet nachweisbar ist, fehlt der entscheidende externe Nachweis für einen realen Vermögenswert. Relevant sind daher vier Fragen: Existiert der Token tatsächlich? Gibt es unabhängigen Handel? Ist ausreichende Liquidität vorhanden? Kann der Anleger seine Werte tatsächlich übertragen?
Was tun bei Problemen mit EDENEX (edenex.com)?
Betroffene sollten sämtliche Kommunikation, Kontoauszüge, Kursangaben und Zahlungsaufforderungen dokumentieren. Insbesondere sollte festgehalten werden, welche konkrete Börse für ein angebliches Listing genannt wurde und ob Zahlungen zur angeblichen Freischaltung von Token verlangt wurden. Diese Unterlagen sind Grundlage für eine rechtliche Prüfung des Sachverhalts.
Häufige Fragen
- Ist ein hoher Kontostand bei EDENEX (edenex.com) gleichbedeutend mit realem Vermögen?
- Nein. Ein angezeigter Kurswert ist nicht dasselbe wie realisierbares Vermögen, wenn kein unabhängiger Handel und keine ausreichende Liquidität für den betreffenden Token bestehen.
- Warum verlangt EDENEX (edenex.com) zusätzliche Gebühren vor der Auszahlung?
- Genannt werden etwa eine 'Network Activation Fee' oder 'Liquidity Fee'. Ob eine tatsächliche technische Notwendigkeit dahintersteht, ist im Einzelfall zu prüfen; reale Blockchain-Gebühren stehen selten in einem plausiblen Verhältnis zu fünfstelligen Forderungen.
- Wie lässt sich prüfen, ob ein Token bei EDENEX (edenex.com) real existiert?
- Reale Kryptowerte lassen sich anhand von Transfers zwischen Wallet-Adressen auf der Blockchain nachvollziehen. Zeigt das Dashboard nur interne Zahlen ohne externen Transfer-Nachweis, fehlt dieser Beleg.
- Reicht der Name eines Tokens als Nachweis für eine Verbindung zu einem bekannten Projekt?
- Nein. Entscheidend ist bei Blockchain-Token allein die konkrete Contract-Adresse, da unterschiedliche Token identische Namen und Symbole verwenden können.
- Was sollten Betroffene von EDENEX (edenex.com) dokumentieren?
- Kommunikation mit Account Managern, Kontoauszüge, angezeigte Kurse, Angaben zu angeblichen Börsenlistings sowie sämtliche geforderten Zahlungen vor einer Auszahlung.
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