Fundora (fundora-app.live): AML-Gebühr vor Auszahlung?
- Fundora (fundora-app.live) verlangt angeblich AML-Gebühren vor Auszahlungen
- Beispiel: 18.500 Euro Sicherheitsleistung für 185.000 Euro Guthaben gefordert
- Nach Zahlung folgen oft weitere Compliance-Stufen statt Auszahlung
- Bei Fundora könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Bei der Handelsplattform Fundora (fundora-app.live) berichten Anleger, dass Auszahlungen erst nach Zahlung angeblicher Geldwäsche- oder Compliance-Gebühren erfolgen sollen. Solche Forderungen unter Berufung auf „AML-Prüfung“, „Proof of Liquidity“ oder „AML Certificate“ sind ein deutliches Warnsignal, da echte Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz keine Zusatzzahlung des Kunden zur Freigabe seines eigenen Guthabens vorsehen.
Was verlangt Fundora (fundora-app.live) angeblich für Auszahlungen?
Nach den geschilderten Abläufen fordert Fundora (fundora-app.live) vor der Auszahlung eines Guthabens zusätzliche Zahlungen. In einem Beispielsfall hatte ein Anleger 65.000 Euro eingezahlt, sein Konto zeigte 185.000 Euro Guthaben an. Vor der Auszahlung sollte er zehn Prozent, also 18.500 Euro, als angebliches „AML Security Deposit“ überweisen. In anderen Fällen folgen mehrere Stufen nacheinander: zunächst eine Verifizierungsgebühr, dann eine „Proof of Liquidity“-Zahlung, anschließend eine angebliche Anti-Terror-Financing-Prüfung. Jede bezahlte Stufe führt demnach zu einer neuen Forderung, ohne dass die eigentliche Auszahlung erfolgt.
Sind Geldwäscheprüfungen bei Fundora (fundora-app.live) rechtlich begründet?
Verpflichtete im Finanzsektor müssen nach dem Geldwäschegesetz tatsächlich Sorgfaltspflichten erfüllen, etwa die Identifizierung von Kunden. Diese Pflichten rechtfertigen jedoch keine Zahlung des Kunden an den Anbieter, um sein eigenes Guthaben freizugeben. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen einer Informationsanforderung – etwa Ausweisdokumenten – und einer Zahlungsforderung. Wird bei Fundora (fundora-app.live) verlangt, Geld zu überweisen, um eine Auszahlung zu erhalten, fehlt dafür regelmäßig eine nachvollziehbare rechtliche Grundlage.
Welche Warnsignale zeigt der Fall Fundora (fundora-app.live)?
Auffällig sind mehrere Muster: immer neue Compliance-Stufen nach jeder Zahlung, Drohungen mit Kontosperrung oder Behördenmeldung wegen angeblichen Geldwäscheverdachts, sowie wechselnde Ansprechpartner unter Bezeichnungen wie „Compliance Department“, die trotz unterschiedlicher Kontaktdaten derselben Organisation zuzuordnen sein können. Auch im Kryptobereich tauchen entsprechende Begriffe wie „Wallet Verification“, „Blockchain Clearance“ oder „Source-of-Crypto Check“ auf, die eine Zahlung rechtfertigen sollen.
Was sollten Betroffene von Fundora (fundora-app.live) dokumentieren?
Wichtig ist, sämtliche Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Zahlungsanweisungen der angeblichen Abteilungen zu sichern. Ebenso sollte festgehalten werden, ob mit Kontosperrung oder strafrechtlichen Konsequenzen gedroht wurde, um weitere Zahlungen zu erzwingen. Vor jeder weiteren Überweisung sollte geprüft werden, ob für die geforderte Zahlung überhaupt eine erkennbare rechtliche Grundlage besteht.
Häufige Fragen
- Ist Fundora (fundora-app.live) seriös?
- Berichte über Zahlungsaufforderungen unter dem Vorwand von AML- oder Compliance-Prüfungen vor Auszahlungen sind ein erhebliches Warnsignal und untypisch für seriöse regulierte Anbieter.
- Muss ich für eine Geldwäscheprüfung Geld an Fundora zahlen?
- Nein. Echte gesetzliche Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz umfassen Identitätsprüfungen, nicht aber Zahlungen des Kunden zur Freigabe seines eigenen Guthabens.
- Was bedeutet es, wenn nach einer Zahlung eine weitere Gebühr verlangt wird?
- Eine Kette immer neuer Zahlungsvoraussetzungen wie 'Proof of Liquidity' oder 'Anti-Terror-Financing-Prüfung' spricht dafür, dass die Auszahlung nicht ernsthaft beabsichtigt ist.
- Was sollte ich bei Drohungen mit Behördenmeldung tun?
- Solche Aussagen sollten dokumentiert werden. Eine echte regulatorische Prüfung erfolgt nicht durch Drohkulissen gegenüber dem Anleger, um Zahlungen zu erzwingen.
- Was sollte ich vor weiteren Zahlungen an Fundora prüfen?
- Ob für die geforderte Zahlung eine nachvollziehbare rechtliche Grundlage besteht und welches Unternehmen die angebliche Prüfung tatsächlich durchführt.
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