P-Investment-Management: Fake-Reports und Auszahlung?
- Trading-Reports zeigen hohe Gewinne, Auszahlung bleibt aus
- Angaben zu Depot, ISIN und Verwahrung fehlen häufig
- Gebühren werden auf nicht realisierte Scheingewinne erhoben
- Bei P-Investment-Management könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Bei P-Investment-Management (p-investment-management.com) verdichten sich Hinweise darauf, dass ausgewiesene Guthaben und Gewinne nicht real existieren. Anleger erhalten optisch professionelle Kontoauszüge, Gewinnabrechnungen und Performance-Berichte, können die darin genannten Beträge jedoch nicht auszahlen lassen. Entscheidend ist, ob sich die dargestellten Vermögenswerte unabhängig von der Plattform nachweisen lassen.
Was zeigen die Unterlagen von P-Investment-Management wirklich?
In geschilderten Fällen zahlen Anleger reale Beträge ein, etwa 35.000 Euro, und erhalten anschließend einen „Annual Trading Report“ mit einem ausgewiesenen Vermögen von über 120.000 Euro. Die Dokumente enthalten Tabellen, Logos und Transaktionsnummern, wirken also amtlich. Eine tatsächliche Auszahlung erfolgt trotzdem nicht. Entscheidend ist daher nicht die optische Qualität des Dokuments, sondern ob die genannten Wertpapiere oder Guthaben tatsächlich existieren und wo sie verwahrt werden.
Wer verwahrt angeblich die Wertpapiere?
Bei realem Wertpapierhandel lässt sich nachvollziehen, über welches Depot Positionen gehalten werden. Bei P-Investment-Management (p-investment-management.com) fehlen häufig grundlegende Angaben wie ISIN, WKN, Depotführer oder Wertpapierabrechnungen. Ein weiterer Prüfpunkt ist der Depotübertrag: Wird ein Transfer angeblich vorhandener Aktien auf ein Depot bei einer anderen Bank als „technisch unmöglich“ bezeichnet, spricht dies gegen die tatsächliche Existenz der Position.
Was bedeuten angebliche Gewinnbescheinigungen und Steuerdokumente?
Bezeichnungen wie „Profit Statement“, „Tax Report“ oder „Capital Gains Certificate“ wirken offiziell, werden aber offenbar von der Plattform selbst erstellt. Ein von P-Investment-Management (p-investment-management.com) ausgestelltes Dokument macht einen genannten Betrag nicht automatisch zu einem realen Vermögenswert. Zu prüfen sind Aussteller, genannte Gesellschaft und ob den Transaktionen tatsächliche Zahlungen entsprechen.
Warum werden Gebühren auf Scheingewinne erhoben?
Problematisch wird es, wenn zusätzliche Zahlungen anhand eines nur angezeigten Gewinns berechnet werden. In einem Beispiel verlangte die Plattform vor Auszahlung eines angeblichen Guthabens von 150.000 Euro eine „Performance Fee“ von zehn Prozent auf den ausgewiesenen Gewinnanteil. Diese Forderung setzt voraus, dass der Gewinn real existiert. Wurde der Betrag lediglich in ein Dashboard eingetragen, rechtfertigt dies keine Gebührenzahlung.
Was sollten Betroffene sichern?
Anleger sollten nicht nur Bildschirmfotos, sondern Originaldateien von Kontoauszügen, Steuerunterlagen und Performance-Berichten sichern, inklusive Dateinamen, Erstellungsdaten und E-Mail-Absendern. Werden Dokumente im Kundenbereich später verändert oder gelöscht, bleiben lokal gespeicherte Originale als Nachweis erhalten. Zusätzlich sollten reale Ein- und Auszahlungen von rein angezeigten Buchgewinnen getrennt dokumentiert werden.
Was ist bei angeblichen Fonds oder Zertifikaten zu prüfen?
Manche Angebote sprechen von Fonds, Zertifikaten oder institutionellen Portfolios. Bei einem echten Fonds existiert in der Regel eine ISIN, bei Wertpapieren sind Emittent und Produktbedingungen identifizierbar. Fantasievolle Bezeichnungen wie eine „Global AI Investment Strategy“ ohne diese Angaben stellen kein bestimmbares Finanzprodukt dar.
Häufige Fragen
- Ist P-Investment-Management (p-investment-management.com) seriös?
- Es bestehen Anhaltspunkte, dass ausgewiesene Guthaben und Gewinne nicht real existieren, da Auszahlungen trotz hoher angezeigter Beträge verweigert werden und grundlegende Nachweise zu Depot und Wertpapieren fehlen.
- Warum wird eine Auszahlung bei P-Investment-Management verweigert?
- In geschilderten Fällen werden angebliche Guthaben nicht ausgezahlt, teils wird die Übertragung angeblich vorhandener Wertpapiere auf ein anderes Depot als technisch unmöglich bezeichnet.
- Was bedeutet die geforderte Performance Fee?
- Es werden Gebühren prozentual auf einen nur im Dashboard angezeigten Gewinn berechnet, obwohl dieser Gewinn nicht tatsächlich realisiert oder ausgezahlt wurde.
- Welche Unterlagen sollten Betroffene sichern?
- Originaldateien von Kontoauszügen, Steuerunterlagen und Performance-Berichten inklusive Metadaten wie Dateinamen und Erstellungsdaten, da diese bei einer späteren Aufarbeitung des Sachverhalts helfen können.
- Woran erkennt man, ob angebliche Wertpapiere real existieren?
- Relevant sind Angaben zu ISIN, WKN, Depotführer und die Möglichkeit eines Depotübertrags auf ein anderes Institut; fehlen diese Angaben, ist die Existenz der Position fraglich.
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