pekiclub.com: Sendungsnummer, Zustellvermerk, Rückforderung
- Käufer berichten bei pekiclub.com von ausbleibender Ware und einer fremd zugeordneten Sendungsnummer
- Ein Zustellvermerk beweist nicht, dass die Ware beim Käufer ankam; Empfängerzuordnung klären
- Rückforderung hängt vom Zahlungsweg ab: Chargeback bei Karte, Rückruf bei Überweisung
- Bei Pekiclub könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Pekiclub (pekiclub.com) ist ein Onlineshop für Damen- und Herrenmode, über den Käufer in öffentlichen Berichten ausbleibende Lieferungen schildern. Nach der im Artikel genannten Warninformation steht die Domain auf der Warnliste der Cybercrime Police Zürich. Ein Zustellvermerk im Kundenkonto beweist nicht, dass die Ware beim Käufer angekommen ist.
Was berichten Käufer über pekiclub.com?
In der Warnliste des Schweizer Verbrauchermagazins K-Tipp berichtet ein Käufer, er habe vollständig bezahlt, aber keine Ware erhalten. Die mitgeteilte Sendungsnummer habe nach Überprüfung durch die Schweizerische Post zu einem anderen Empfänger gehört. Kontaktversuche seien erfolglos geblieben. Auf Trustpilot finden sich weitere Beschwerden über ausbleibende Lieferungen und unbeantwortete Anfragen. Es handelt sich um individuelle Schilderungen, nicht um gerichtlich festgestellte Tatsachen.
Was verspricht der Shop und wie ist er erreichbar?
Die Website war nach Angaben des Artikels am 28. Oktober 2026 erreichbar. Pekiclub wirbt mit kostenlosem Versand in der Schweiz, sicherer Kaufabwicklung und 30 Tagen Rückgaberecht. Als Kontakt nennt der Shop die Industriestrasse 27 in 8604 Volketswil, eine Schweizer Telefonnummer und contact@pekiclub.com. Bewertungen behaupten, Anfragen seien unbeantwortet geblieben und die Telefonnummer habe nicht funktioniert. Eine Schweizer Anschrift allein belegt nicht, wer den Shop rechtlich betreibt.
Versandt oder zugestellt: Worauf kommt es an?
Eine Sendungsverfolgung dokumentiert nur bestimmte Transportereignisse. Steht dort „zugestellt“, ist zu prüfen, an welche Adresse und welchen Empfänger die Sendung ging. Betroffene können beim Transportdienstleister schriftlich klären lassen, ob die Sendung an die eigene Anschrift adressiert war. Diese Auskunft kann für eine spätere Zahlungsreklamation erheblich sein.
Was sollten Betroffene jetzt tun?
- Bestellbestätigung mit Artikel, Preis, Lieferadresse und Bestellnummer sichern
- Sendungsverfolgung mit Datum und vollständigem Verlauf dokumentieren
- Transportdienstleister die Zuordnung zur eigenen Anschrift klären lassen
- Pekiclub schriftlich mit angemessener Frist zur Stellungnahme auffordern
- Kartenanbieter oder Bank informieren und Reklamationsverfahren prüfen
- Alle Kontaktversuche archivieren
- Keine weiteren Gebühren zahlen, solange die vertragliche Grundlage ungeklärt ist
Welche Ansprüche bestehen bei ausbleibender Lieferung?
Bei Anwendung deutschen Kaufrechts schuldet der Verkäufer nach § 433 Abs. 1 BGB die Übergabe der Ware. Nach erfolgloser angemessener Nachfrist kann unter den Voraussetzungen des § 323 BGB ein Rücktritt möglich sein; gezahltes Geld ist dann nach § 346 Abs. 1 BGB grundsätzlich zurückzugewähren. Bei grenzüberschreitenden Käufen müssen zunächst das anwendbare Recht und der tatsächliche Vertragspartner festgestellt werden. Eine verspätete Lieferung allein beweist keinen strafbaren Betrug.
Welche Rolle spielt der Zahlungsweg?
Bei Kartenzahlungen kommen Chargeback-Verfahren infrage; Fristen und aussagekräftige Liefernachweise sind wichtig. Eine autorisierte Überweisung wird nicht automatisch erstattet, ein schneller Rückruf kann aber sinnvoll sein. Gegenüber der Bank sollten die fehlende Lieferung und eine falsch zugeordnete Sendungsnummer konkret nachgewiesen werden.
Was gilt bei Markenfälschungs-Verdacht und Rückgabe?
Einzelne Bewertungen schildern, vermeintliche Markenschuhe seien aus China geliefert oder vom Schweizer Zoll wegen Fälschungsverdachts beanstandet worden. Das ist nicht unabhängig für jede Bestellung bestätigt; ein Zollbescheid sollte aufbewahrt werden. Das 30-tägige Rückgaberecht ist ein freiwilliges Versprechen und von gesetzlicher Gewährleistung und einem möglichen Widerrufsrecht zu unterscheiden. Rückgabeanfragen sollten nachweisbar versandt und die Rückgaberichtlinie zum Kaufzeitpunkt gesichert werden. Vorsicht ist bei angeblichen Rückholunternehmen geboten, die Erstattung gegen Vorauszahlung versprechen.
Häufige Fragen
- Ist pekiclub.com seriös?
- Öffentliche Berichte schildern ausbleibende Lieferungen und unbeantwortete Anfragen, und die Domain steht laut Warninformation auf der Warnliste der Cybercrime Police Zürich. Die Berichte sind jedoch keine gerichtlich festgestellten Tatsachen.
- Was bedeutet es, wenn die Sendungsnummer einem anderen Empfänger gehört?
- Dann wurde die Sendung laut Postauskunft nicht an die eigene Anschrift adressiert. Betroffene sollten beim Transportdienstleister schriftlich bestätigen lassen, dass die Sendung nicht für sie bestimmt war.
- Wie bekomme ich mein Geld zurück?
- Je nach Zahlungsweg kommen ein Chargeback bei Kartenzahlung oder ein Überweisungsrückruf infrage. Zivilrechtlich kann nach § 323 BGB nach erfolgloser Nachfrist ein Rücktritt möglich sein, mit Rückzahlung nach § 346 Abs. 1 BGB.
- Beweist eine ausbleibende Lieferung einen Betrug?
- Nein. Eine verspätete Lieferung allein beweist keinen strafbaren Betrug. Entscheidend sind Verkäuferidentität, Liefernachweise und Zahlungswege.
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