RMK Capital: Pre-IPO- und Token-Angebote im Check
- RMK Capital bewirbt Pre-IPO-Aktien und Token-Presales mit hohen Renditeversprechen
- Wiederholt verschobene Listings und zusätzliche Gebühren nach Lock-up-Fristen
- ISIN, Whitepaper und angebliche Investoren belegen keine Echtheit des Investments
- Bei RMK Capital könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
RMK Capital, im Internet unter den Domains myrmkcapital.com, rmkcapitalltd.info und rmkcapitalag.com auftretend, bewirbt angeblich exklusive Pre-IPO-Aktien und Token-Presales mit versprochenen Vervielfachungen des Einsatzes. Anleger sollten prüfen, ob die behaupteten Wertpapiere oder Token überhaupt existieren, bevor sie weitere Zahlungen leisten.
Was bietet RMK Capital (myrmkcapital.com) an?
Beworben werden zwei Modelle: Zum einen vermeintliche Pre-IPO-Aktien, also Anteile an Unternehmen vor deren Börsengang – etwa mit dem Versprechen, aus 20.000 Euro Einsatz würden nach dem Börsengang 60.000 Euro. Zum anderen Token-Presales, bei denen ein Token vor dem Listing an großen Kryptobörsen günstig erworben werden könne, mit ähnlich hohen Renditeversprechen. Beide Konstruktionen setzen auf die Erwartung eines Informationsvorsprungs gegenüber normalen Anlegern.
Ist die angegebene ISIN ein Echtheitsbeweis?
RMK Capital soll Anlegern zwölfstellige ISIN-Kennnummern zu angeblichen Wertpapieren mitgeteilt haben. Eine solche Nummer allein belegt jedoch nicht, dass der Anleger tatsächlich ein entsprechendes Wertpapier erworben hat. Auch eine echte, öffentlich auffindbare ISIN kann ohne tatsächliche Transaktion missbräuchlich angegeben werden. Entscheidend ist, ob das zugehörige Wertpapier existiert und die behauptete Transaktion nachvollziehbar durchgeführt wurde.
Wie glaubwürdig sind Token-Presales und Börsenlistings?
Bei Token-Angeboten sollte geprüft werden, ob ein nachvollziehbarer Smart Contract existiert, welche Blockchain angegeben wird und ob tatsächliche Transaktionen feststellbar sind. Ein bloßer Kurswert im Kundenkonto reicht als Nachweis nicht aus. Im Zusammenhang mit RMK Capital werden zudem wiederholt verschobene Börsenlistings beschrieben: Ein angekündigter Termin wird kurzfristig verschoben, angeblich wegen regulatorischer Probleme, verbunden mit der Aufforderung, vor dem neuen Termin weiteres Geld zu einem „Sonderpreis“ zu investieren.
Welche Rolle spielen Whitepaper und angebliche Investoren?
Auch professionell wirkende Whitepaper sind kein Qualitätsnachweis, da sich solche Dokumente heute mit geringem Aufwand erstellen lassen. Ebenso sollten Angaben zu angeblich beteiligten institutionellen Investoren, Banken oder bekannten Unternehmen unabhängig überprüft werden. Ein Logo auf einer Präsentation oder eine genannte Investorenliste belegt keine tatsächliche Beteiligung – die Nennung bekannter Namen ohne deren Zustimmung kann selbst Teil der Täuschung sein.
Was bedeutet eine „Lock-up Period“ bei RMK Capital?
Sperrfristen für den Verkauf von Anteilen oder Token kommen bei echten Investments vor, lassen sich aber auch zur Verzögerung von Auszahlungen missbrauchen. Im Zusammenhang mit RMK Capital wird berichtet, dass nach Ablauf einer angeblichen sechsmonatigen Lock-up-Frist eine zusätzliche Gebühr für die Freischaltung verlangt wurde. Hier ist zu klären, ob eine solche Frist ursprünglich überhaupt vertraglich vereinbart wurde.
Was sollten Betroffene von RMK Capital jetzt tun?
Wer über myrmkcapital.com, rmkcapitalltd.info oder rmkcapitalag.com investiert hat, sollte sämtliche Verkaufsunterlagen, Whitepaper, Kontoauszüge und Kommunikationsverläufe sichern. Zentral ist die Frage, ob der konkret erworbene Vermögenswert – Aktie oder Token – tatsächlich existiert und ob die dokumentierten Transaktionen nachvollziehbar sind.
Häufige Fragen
- Was ist RMK Capital (myrmkcapital.com)?
- Ein Anbieter, der über die Domains myrmkcapital.com, rmkcapitalltd.info und rmkcapitalag.com angeblich exklusive Pre-IPO-Aktien und Token-Presales mit außergewöhnlich hohen Renditeversprechen bewirbt.
- Woran erkennt man, dass ein Pre-IPO-Angebot fraglich ist?
- Wenn die angegebene ISIN nicht überprüfbar mit einer echten Transaktion verknüpft ist, Börsenlistings wiederholt verschoben werden oder vor Auszahlungen zusätzliche Gebühren verlangt werden.
- Beweist ein Whitepaper die Seriosität eines Token-Projekts?
- Nein. Whitepaper lassen sich auch bei nicht existierenden Projekten professionell gestalten und sind daher allein kein Nachweis für ein echtes Investment.
- Was bedeutet eine plötzliche Lock-up-Gebühr bei RMK Capital?
- Wird nach Ablauf einer angeblichen Sperrfrist zusätzlich Geld für die Freischaltung verlangt, sollte geprüft werden, ob diese Frist überhaupt ursprünglich vereinbart wurde.
- Welche Unterlagen sollten Betroffene sichern?
- Verkaufsunterlagen, Whitepaper, Kontoauszüge, ISIN-Angaben, Blockchain-Transaktionsdaten und den gesamten Kommunikationsverlauf mit RMK Capital.
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