bdhw-insolvenz.de: Warnung vor Fake-Insolvenzverwaltern
- bdhw-insolvenz.de steht seit 23.06.2026 auf der Warnliste von Watchlist Internet
- Der Name BDHW stammt von einer 2021 gelöschten, realen Insolvenzverwalter-Vereinigung
- Keine Verbindung von Jochen Bauer oder Markus Dahmann zur Domain belegt
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Die Domain bdhw-insolvenz.de wird seit dem 23. Juni 2026 von der österreichischen Verbraucherschutzplattform Watchlist Internet auf deren Warnliste für Fake-Anwaltskanzleien geführt. Wer dahintersteht, ist ungeklärt. Der Name BDHW geht auf eine frühere, real existierende Insolvenzverwalter-Vereinigung zurück, die nicht ohne Beweise mit den Betreibern der Domain gleichgesetzt werden darf.
Ist bdhw-insolvenz.de seriös?
Es besteht konkreter Anlass zur Vorsicht. Die Eintragung auf der Warnliste von Watchlist Internet ist bestätigt. Eine Prüfung der Website war nicht möglich: Aufrufe über HTTPS und HTTP scheiterten jeweils an einer Zeitüberschreitung. Ein belastbares Impressum, eine Kanzleianschrift oder konkrete Mitarbeiter konnten daher nicht ermittelt werden. Ein konkreter betrügerischer Warenverkauf oder ein Goldangebot über bdhw-insolvenz.de ist nicht nachgewiesen.
Woher stammt der Name BDHW?
Es existierte die „BDHW Insolvenzverwalter Insolvenzabwicklung Rechtsanwälte Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung“, unter anderem in Speyer registriert und mit den Adressen bdhw-law.de beziehungsweise bdhw-law.eu. Das Insolvenz-Portal dokumentiert historische Standorte in Speyer, Mannheim, Landau, Frankenthal und Ladenburg. Laut einem Handelsregisterdatendienst (HRA 61463, Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein) wurde die Vereinigung 2020 aufgelöst und am 8. November 2021 gelöscht. Eine Autorisierung der Domain bdhw-insolvenz.de durch frühere Beteiligte konnte nicht festgestellt werden.
Sind Jochen Bauer und Markus Dahmann beteiligt?
Das Insolvenz-Portal nennt Jochen Bauer und Markus Dahmann als Insolvenzverwalter der historischen BDHW-Organisation. Jochen Bauer ist zudem als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht mit der Seite jurist-bauer.de auffindbar. Eine Verbindung beider zu bdhw-insolvenz.de ist nicht belegt. Ob Identitätsmissbrauch vorliegt, wurde nicht nachgewiesen und müsste gesondert aufgeklärt werden.
Welche Masche steckt hinter Fake-Insolvenzverkäufen?
Laut Watchlist Internet bieten angebliche Insolvenzverwalter Fahrzeuge, Maschinen, Werkzeuge oder Elektronik aus vermeintlich aufgelösten Unternehmen an. Interessenten sollen häufig vollständig im Voraus bezahlen. Auch Gold, Krügerrand-Münzen und Uhren werden als Sonderangebote genutzt. Fake-Kanzleien können zudem Ausweiskopien, Bankunterlagen und Unternehmensdaten abfragen, etwa im Zusammenhang mit fingierten Erbschaften oder angeblichen Rückholangeboten nach Anlagebetrug.
Was tun bei Kontakt mit bdhw-insolvenz.de?
- E-Mails, Rechnungen, Kataloge und Zahlungsaufforderungen sichern.
- Behauptete Rechtsanwälte im Bundesweiten Amtlichen Anwaltsverzeichnis prüfen.
- Über amtliche Insolvenzbekanntmachungen klären, ob das Verfahren existiert und wer bestellt wurde.
- Keine vertraulichen Dokumente übermitteln, etwa Gläubigerlisten oder Forderungsanmeldungen.
- Bei erfolgter Überweisung sofort die Bank kontaktieren und einen Überweisungsrückruf beantragen.
- Bei Betrugsverdacht Strafanzeige erwägen und Rückforderungsansprüche prüfen.
Häufige Fragen
- Warum steht bdhw-insolvenz.de auf einer Warnliste?
- Watchlist Internet führt die Domain seit dem 23. Juni 2026 auf ihrer Warnliste für Fake-Anwaltskanzleien. Die Betreiber sind nicht geklärt.
- Ist die frühere BDHW-Vereinigung betroffen?
- Nein, eine Gleichsetzung ist nicht belegt. Die Vereinigung (HRA 61463, Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein) wurde 2020 aufgelöst und am 8. November 2021 gelöscht.
- Wurde ein betrügerischer Verkauf über bdhw-insolvenz.de nachgewiesen?
- Nein. Weder ein konkreter Warenverkauf noch ein Goldangebot über die Domain konnte festgestellt werden. Die Website war zudem nicht erreichbar.
- Was sollte ich vor einer Zahlung an einen angeblichen Insolvenzverwalter prüfen?
- Insolvenzschuldner und Aktenzeichen ermitteln und in den amtlichen Insolvenzbekanntmachungen prüfen, ob das Verfahren existiert und wer als Verwalter bestellt wurde. Vorauszahlungen sind kritisch zu sehen.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
Weitere Übersichten
- heimarbeit.top: Job-Scam mit Haarspangen und Task-Masche
heimarbeit.top: Warnung vor angeblicher Heimarbeit mit Haarspangen. Ablauf über WhatsApp und Telegram, Warnsignale, Sofortmaßnahmen und rechtliche…
- upie.buzz: Job-Scamming mit Zalo-Kontakt – was Bewerber wissen
upie.buzz wird von Watchlist Internet als betrügerisches Jobangebot geführt. Was die Website zeigt, welche Risiken bestehen und was Betroffene tun sollten.
- work-co.net: App-Tester-Job und Ausweis-Upload
work-co.net bewirbt App-Tests mit bis zu 19 € netto pro Stunde. Watchlist Internet warnt. Was Bewerber zu Ausweisdaten und Rechten wissen sollten.
- top-personal.net: Verdacht auf Job-Scamming
top-personal.net wirbt mit einem 603-Euro-Minijob. Watchlist Internet warnt. Was Bewerber über Impressum, Warnsignale und Schritte wissen sollten.