jaeger-insolvenz.de: Identitätsmissbrauch von Frank Jaeger
- jaeger-insolvenz.de gehört nicht zur echten Kanzlei Jaeger Breig & Kollegen (jbk-recht.de)
- Fremde Domain nutzt Name, Foto und Qualifikationen von Rechtsanwalt Frank Jaeger ohne Erlaubnis
- Watchlist Internet warnt seit 5. August 2026; Geschädigte sollten Bank und Polizei einschalten
- Bei jaeger-insolvenz.de (Jäger Insolvenzen) könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Die Domain jaeger-insolvenz.de gehört nicht zur Kanzlei Jaeger Breig & Kollegen. Nach deren öffentlicher Erklärung nutzen unbekannte Dritte Daten, Fotos und Kanzleiinformationen des Rechtsanwalts Frank Jaeger ohne Erlaubnis. Watchlist Internet Österreich führt die Domain seit dem 5. August 2026 auf ihrer Warnliste für betrügerische Anwaltswebsites.
Ist jaeger-insolvenz.de seriös?
Nach den vorliegenden Angaben nicht. Dipl.-Kfm. (Univ.) Frank Jaeger ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht und tatsächlich bei Jaeger Breig & Kollegen tätig. Deren offizielle Website lautet jbk-recht.de. Die Kanzlei bestätigt, keinerlei Verbindung zu jaeger-insolvenz.de zu haben. Frank Jaeger ist selbst vom Identitätsmissbrauch betroffen und darf nicht mit den unbekannten Verantwortlichen der Domain gleichgesetzt werden.
Was behauptet jaeger-insolvenz.de?
Die Website ließ sich bei einem direkten Aufruf über HTTPS und HTTP nicht zuverlässig auslesen. Eine zuvor über Suchmaschinen erfasste Fassung zeigt den Auftritt „Jäger Insolvenzen“. Dort wird Frank Jaeger als Rechtsanwalt, Fachanwalt und erfahrener Insolvenzverwalter bezeichnet. Genannt werden:
- Anschrift: Frauenlobstraße 2, 80337 München
- Telefon: 089 26204411
- E-Mail: anfrage@jaeger-insolvenz.de
Diese Angaben stammen von der gewarnten Website und sind keine autorisierten Kontaktdaten des echten Frank Jaeger. Beworben werden Insolvenzverwaltung, Unternehmenssanierung, Privatinsolvenz, Gläubigerberatung und Vermögensverwertung, dazu mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung. Die Seite verwendet ein Porträt von Frank Jaeger. Ein echtes Foto und zutreffende Qualifikationen können einen authentischen Eindruck erwecken.
Was gilt für Goldbarren und Uhren aus angeblicher Insolvenzmasse?
Die echte Kanzlei stellt klar, dass sie über jaeger-insolvenz.de oder andere fremde Internetseiten keine Goldbarren, Uhren oder sonstigen Vermögensgegenstände aus Insolvenzverfahren verkauft. Fake-Insolvenzverwalter erwecken häufig den Eindruck einer dringenden Verwertung, etwa von Goldbarren, Krügerrand-Münzen, Fahrzeugen oder Maschinen. Ein niedriger Preis soll die schnelle Überweisung rechtfertigen. Auch die Behauptung, ein Insolvenzgericht habe den Verkauf genehmigt, ersetzt keine unabhängige Prüfung. Zu prüfen ist:
- Existiert das Insolvenzverfahren?
- Wurde der genannte Insolvenzverwalter tatsächlich vom Gericht bestellt?
- Ist der Anbieter nachweislich zum Verkauf berechtigt?
Wer ist noch gefährdet?
Eine gefälschte Anwaltswebsite kann auch Rechtsuchende erreichen. Denkbar ist, dass Unternehmer vertrauliche Unterlagen hochladen, Gläubiger Forderungsdaten übermitteln oder Privatpersonen Beratungskosten zahlen. Ein solcher konkreter Vorgang über jaeger-insolvenz.de ist nicht nachgewiesen. Persönliche und geschäftliche Angaben sollten zurückgehalten werden, bis die Identität des Ansprechpartners geklärt ist.
Was können Geschädigte tun?
- Sofort die Bank kontaktieren und einen Überweisungsrückruf beantragen.
- Den gesamten Schriftverkehr sichern, darunter Warenkataloge, Rechnungen, Kontodaten und angebliche Gerichtsbeschlüsse.
- Die Polizei einschalten, wie es die echte Kanzlei empfiehlt. Sie hat den Missbrauch nach eigenen Angaben den Behörden gemeldet und rechtliche Schritte eingeleitet.
- Zahlungsempfänger und mögliche Rückforderungsansprüche anwaltlich prüfen lassen.
- Nachrichten von jaeger-insolvenz.de unabhängig über jbk-recht.de überprüfen.
Häufige Fragen
- Gehört jaeger-insolvenz.de zur Kanzlei Jaeger Breig & Kollegen?
- Nein. Die Kanzlei erklärt ausdrücklich, dass die Domain nicht zu ihr gehört. Ihre offizielle Website ist jbk-recht.de.
- Verkauft die echte Kanzlei Goldbarren oder Uhren aus Insolvenzverfahren?
- Nein. Die Kanzlei stellt klar, dass sie über jaeger-insolvenz.de oder andere fremde Seiten keine Goldbarren, Uhren oder sonstigen Vermögensgegenstände aus Insolvenzverfahren verkauft.
- Wer warnt vor jaeger-insolvenz.de?
- Die betroffene Kanzlei selbst. Watchlist Internet Österreich führt die Domain seit dem 5. August 2026 auf ihrer Warnliste für betrügerische Anwaltswebsites.
- Was tun, wenn ich bereits Geld überwiesen habe?
- Umgehend die Bank kontaktieren und einen Überweisungsrückruf beantragen, den Schriftverkehr sichern und die Polizei informieren.
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