MyInvestTrade: Betrug und Recovery-Scam-Gefahr
- MyInvestTrade-Geschädigte werden oft erneut per Recovery-Scam angesprochen
- BaFin warnte vor gefälschten Zahlungsaufforderungen und Fake-Dokumenten
- Vorauszahlungen für angebliche Freigaben sind ein klares Warnsignal
- Bei MyInvestTrade könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Anleger, die bei MyInvestTrade (myinvesttrade.com) Geld verloren haben, sehen sich häufig nicht nur mit dem ursprünglichen Verlust konfrontiert, sondern werden später erneut kontaktiert – von angeblichen Ermittlern, Blockchain-Experten oder Kanzleien, die eine Rückzahlung in Aussicht stellen. Die BaFin warnt ausdrücklich vor solchen Recovery-Scam-Maschen, bei denen für die angebliche Hilfe zunächst weitere Zahlungen verlangt werden.
Was ist MyInvestTrade (myinvesttrade.com)?
MyInvestTrade wird im Zusammenhang mit Anlageverlusten genannt, bei denen Betroffene ihr eingesetztes Kapital nicht zurückerhalten. Nach einem solchen Verlust melden sich in vielen Fällen weitere, angeblich seriöse Ansprechpartner, die vorgeben, das verlorene Geld gefunden oder zurückgeholt zu haben.
Wie funktioniert die Recovery-Scam-Masche nach MyInvestTrade?
In einem im Artikel geschilderten Beispiel verliert ein Anleger 75.000 Euro bei MyInvestTrade. Vier Monate später meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter einer internationalen Ermittlungsorganisation und behauptet, 68.000 Euro seien auf einer beschlagnahmten Krypto-Wallet gefunden worden. Für die Freigabe werden zunächst 6.800 Euro „Freigabekosten“ verlangt. Solche Vorauszahlungsforderungen – etwa als Steuer, Versicherung oder Wallet-Aktivierung deklariert – gelten als klares Warnsignal.
Warum wissen die neuen Ansprechpartner vom Verlust?
Auffällig ist, dass die Anrufer häufig bereits Namen, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und teilweise die genaue Höhe des Verlustes kennen. Dies deutet darauf hin, dass Daten aus dem ursprünglichen Betrugsfall weitergegeben oder anderweitig verfügbar gemacht wurden. Auch die Polizeiliche Kriminalprävention weist darauf hin, dass neben Geld persönliche Daten ein eigenständiges Ziel für Täter darstellen können.
Warnt die BaFin vor MyInvestTrade-bezogenen Betrugsmaschen?
Die BaFin berichtete konkret über gefälschte Zahlungsaufforderungen mit angeblichen „Sicherheitsverträgen“, die genutzt wurden, um Geschädigte nicht lizenzierter Handelsplattformen zu weiteren Zahlungen zu bewegen. Die Behörde stellte klar, dass es sich dabei um Fälschungen handelte. Auch angebliche Blockchain-Forensiker, die Wallet-Adressen und Transaktionsdiagramme präsentieren, beweisen damit nicht automatisch einen Zugriff auf die Gelder.
Können auch gefälschte Kanzleien auftreten?
Die Polizeiliche Kriminalprävention führt Fake-Kanzleien ausdrücklich als Betrugsmasche auf. Ein angeblicher Rechtsanwalt kann behaupten, bereits ein Sammelverfahren gegen MyInvestTrade zu führen und für zahlreiche Geschädigte Gelder gesichert zu haben – gegen eine vorab zu zahlende Verwaltungs- oder Gerichtspauschale. Betroffene sollten die Existenz der genannten Kanzlei und die Echtheit der Kontaktdaten prüfen.
Was sollten Betroffene von MyInvestTrade tun?
Wichtig ist, spätere Kontaktaufnahmen zu dokumentieren: Telefonnummern, E-Mails, angebliche Rückholverträge, Wallet-Adressen und Zahlungsaufforderungen sollten aufbewahrt werden. Vor jeder weiteren Zahlung sollte geprüft werden, wer genau die Zahlung fordert und woher diese Person Kenntnis vom ursprünglichen Verlust bei MyInvestTrade hat. Geschädigte können ihren Fall über broker-betrug.de übermitteln.
Häufige Fragen
- Ist MyInvestTrade (myinvesttrade.com) seriös?
- Der Artikel beschreibt MyInvestTrade im Zusammenhang mit Anlageverlusten, bei denen Anleger ihr Geld nicht zurückerhalten. Zusätzlich warnt der Beitrag vor nachgelagerten Recovery-Scam-Versuchen gegenüber bereits Geschädigten.
- Was ist ein Recovery Scam nach MyInvestTrade?
- Dabei melden sich angebliche Ermittler, Blockchain-Experten oder Kanzleien, die vorgeben, verlorenes Geld gefunden zu haben, und vor der Auszahlung eine weitere Zahlung verlangen.
- Warum kennt der Anrufer meinen Verlust bei MyInvestTrade?
- Dies kann darauf hindeuten, dass Daten aus dem ursprünglichen Betrugsfall weitergegeben oder anderweitig zugänglich gemacht wurden. Betroffene sollten daher besonders vorsichtig mit persönlichen Dokumenten umgehen.
- Was tun, wenn eine Zahlung für die Freigabe verlangt wird?
- Solche Vorauszahlungsforderungen – etwa als Steuer, Gebühr oder Kaution bezeichnet – gelten laut BaFin als typisches Warnsignal für einen weiteren Betrugsversuch und sollten nicht geleistet werden.
- Wie kann ein Fall zu MyInvestTrade gemeldet werden?
- Geschädigte können ihren Sachverhalt, einschließlich Kontaktaufnahmen, Wallet-Adressen und Zahlungsaufforderungen, über broker-betrug.de dokumentieren und übermitteln.
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