Custos Privatstiftung: Auszahlung & Kontosperre prüfen
- Plötzliche Gebühren oder Fristen vor Auszahlung sind ein Warnsignal
- Kontostände und Positionen sollten laufend dokumentiert werden
- Keine weiteren Zahlungen leisten, um angebliche Sperren zu verhindern
- Bei Custos Privatstiftung könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Betroffene, die bei Custos Privatstiftung (custosprivatstiftung.at) investiert haben und ihr Guthaben nicht ausgezahlt bekommen oder mit einer angeblich bevorstehenden Kontoschließung konfrontiert werden, sehen sich häufig plötzlichen Gebührenforderungen oder Fristsetzungen ausgesetzt. Solche Vorgänge sollten sorgfältig dokumentiert und rechtlich geprüft werden.
Warum werden bei Custos Privatstiftung plötzlich Fristen und Gebühren verlangt?
In der anwaltlichen Praxis zeigt sich immer wieder ein ähnliches Muster: Sobald Anleger eine Auszahlung verlangen oder misstrauisch werden, ändert sich die Kommunikation der Plattform. Es tauchen plötzlich Kontosicherungsgebühren, Inaktivitätsgebühren, Depotreaktivierungs- oder Archivierungsentgelte auf, die zuvor nicht vereinbart waren. Häufig wird eine kurze Frist gesetzt, innerhalb derer gezahlt werden müsse, um den Verlust des gesamten Kapitals zu verhindern. Solcher Zeitdruck erschwert eine sorgfältige Prüfung der Forderung.
Was bedeutet es, wenn sich der Kontostand ohne Erklärung ändert?
Ein weiteres Warnsignal ist, wenn das angezeigte Guthaben plötzlich erheblich sinkt, angeblich wegen automatisch geschlossener Positionen oder verrechneter Verluste. Entscheidend ist, ob konkrete Abrechnungen, Zeitpunkte, Kurse und Handelsplätze nachvollziehbar benannt werden können. Ebenso kritisch ist es, wenn eine Kontokündigung angedroht wird, die nur gegen zusätzliche Zahlung – etwa als „Sicherheitsreserve“ – abgewendet werden könne, obwohl bereits ausreichend Guthaben auf dem Konto angezeigt wird.
Ist Custos Privatstiftung (custosprivatstiftung.at) seriös?
Eine Kontoschließung, Inaktivitätsgebühr oder kurzfristige Frist ist nicht automatisch unzulässig. Kritisch wird es jedoch, wenn ständig neue Gründe genannt werden, Zahlungen an unbekannte Empfänger verlangt werden oder der Zugriff auf das eigene Guthaben nur gegen weitere Zahlungen möglich sein soll. Auch der plötzliche Verfall von angeblichem Bonusguthaben, dessen Bedingungen erst nachträglich genannt werden, sollte kritisch hinterfragt werden.
Welche Unterlagen sollten Betroffene sichern?
Solange der Kontozugang noch besteht, sollten folgende Inhalte gesichert werden: aktuelle Kontostände, vollständige Transaktionshistorie, offene und geschlossene Positionen, Ein- und Auszahlungsübersichten, Gebührenanzeigen, Nachrichten über Fristen sowie Kündigungs- oder Sperrandrohungen und sämtliche Vertragsbedingungen. Mehrere Screenshots zu unterschiedlichen Zeitpunkten helfen, spätere Veränderungen an Kontoständen oder Handelsdaten nachzuweisen.
Was tun bei einer Zugangssperre durch Custos Privatstiftung?
Wird der Zugang gesperrt, sollten Betroffene keine neuen Konten eröffnen und keine weiteren Zahlungen leisten, nur weil eine Freischaltung versprochen wird. Zugangscodes, TAN-Nummern oder Wallet-Schlüssel dürfen nicht an angebliche Support-Mitarbeiter weitergegeben werden. Der Zeitpunkt der Sperre, Fehlermeldungen, E-Mails und letzte Ansprechpartner sollten dokumentiert werden.
Häufige Fragen
- Was bedeutet eine plötzliche Kontosicherungsgebühr bei Custos Privatstiftung?
- Es handelt sich um eine Forderung, die häufig erst nach einem Auszahlungswunsch auftaucht und nicht in den ursprünglichen Vertragsbedingungen vorgesehen war. Das sollte kritisch geprüft werden.
- Muss ich zahlen, wenn eine Kontokündigung droht?
- Ein seriöser Anbieter muss die vertragliche Grundlage einer Kündigung erklären können. Fragwürdig ist es, wenn Zahlung verlangt wird, um überhaupt auf eigenes Guthaben zugreifen zu können.
- Was tun, wenn sich der Kontostand ohne Erklärung reduziert?
- Es sollte geprüft werden, ob konkrete Abrechnungen, Zeitpunkte, Kurse und Handelsplätze nachvollziehbar benannt werden können, bevor Zahlungen geleistet werden.
- Was ist bei einer Zugangssperre zu beachten?
- Es sollten keine neuen Konten eröffnet und keine weiteren Zahlungen geleistet werden. Zugangscodes, TAN-Nummern oder Wallet-Schlüssel dürfen nicht weitergegeben werden.
- Welche Beweise sind bei drohender Kontoschließung wichtig?
- Kontostände, Transaktionshistorie, Positionen, Gebührenanzeigen, Fristnachrichten, Kündigungsandrohungen und Vertragsbedingungen sollten gesichert werden, solange der Zugang besteht.
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