EOS Investment Alliance (ACTcoinese): Folgeschäden prüfen
- Der Schaden bei EOS Investment Alliance kann über die Einzahlungen hinaus Kredite, Zinsen und Folgekosten umfassen
- Video-Ident kann missbraucht werden, um heimlich Kredite im Namen der Betroffenen abzuschließen
- Unbekannte Bankschreiben, Inkasso und SCHUFA-Einträge prüfen und nicht autorisierte Zahlungen von Einzahlungen trennen
- Bei EOS Investment Alliance (App ACTcoinese ) könnte es sich um einen Betrug handeln.
- Sie sollten die Unterstützung eines Rechtsanwalts erwägen, der regelmäßig derartige Fälle bearbeitet.
- Ihre Vermögenswerte könnten sich in akuter Gefahr befinden, wenn Sie nicht schnell und entschlossen handeln.
Bei EOS Investment Alliance (App „ACTcoinese“) kann der finanzielle Schaden deutlich größer sein als die ursprünglich eingezahlte Summe. Neben den Einzahlungen können Kreditaufnahmen, Dispozinsen, heimlich abgeschlossene Darlehen nach einem Video-Ident und negative SCHUFA-Einträge hinzukommen. Betroffene sollten deshalb den gesamten Vorgang betrachten und nicht nur die Überweisungen an die Plattform addieren.
Warum geht der Schaden bei EOS Investment Alliance über die Einzahlung hinaus?
Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass Verluste bei betrügerischen Trading-Plattformen nicht selten im fünfstelligen Bereich liegen. Professionell wirkende Handelskonten können Kurse und Gewinne anzeigen, die vollständig erfunden sind. Hinzu kommen möglicherweise Kreditzinsen, Dispozinsen oder andere finanzielle Verpflichtungen, die wegen des vermeintlichen Investments entstanden sind. Zu klären ist auch, ob Anleger andere Anlagen aufgelöst haben, weil ihnen angebliche Gewinne angezeigt wurden.
Wurde bei EOS Investment Alliance zur Kreditaufnahme gedrängt?
Kritisch ist es, wenn ein vermeintlicher Broker Anleger dazu bringt, zusätzliches Kapital zu beschaffen, etwa mit dem Hinweis auf eine außergewöhnliche Marktbewegung, während auf dem Bildschirm bereits hohe Gewinne angezeigt werden. Zu rekonstruieren ist, ob der Impuls für einen Kredit vom Anleger oder vom angeblichen Berater kam. Ebenso relevant: Wurden Banken oder Kreditvermittler empfohlen? Gab es Vorgaben, welchen Verwendungszweck der Anleger der Bank nennen sollte? Solche Gesprächsinhalte sollten gesichert werden.
Können heimlich Kredite im eigenen Namen abgeschlossen werden?
Die Verbraucherzentrale warnt, dass Mitarbeiter betrügerischer Trading-Plattformen Geschädigte zu Video-Ident-Verfahren bewegen können. Mit den gewonnenen Daten und Dokumenten können anschließend Kredite im Namen der Betroffenen beantragt werden, deren Auszahlung dann auf das angebliche Trading-Konto transferiert wird. Eine angebliche „Verifizierung für die Auszahlung“ kann daher einen völlig anderen rechtlichen Hintergrund haben.
Beispiel aus dem Artikel: Ein Anleger investiert 8.000 Euro, führt später für eine vermeintliche Kontofreischaltung eine Identitätsprüfung durch und erfährt Wochen danach von einem Darlehen über 35.000 Euro bei einer unbekannten Bank. Dann liegen zwei getrennte Probleme vor: der Trading-Verlust und der möglicherweise missbräuchlich zustande gekommene Kreditvertrag. Bei einem normalen Verbraucherdarlehen besteht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht; bei Identitätsmissbrauch stellt sich zusätzlich die Frage, ob überhaupt eine wirksame Vertragserklärung des Betroffenen vorliegt. Ein überraschendes Bankschreiben sollte nie ignoriert werden.
Welche Rolle spielt die SCHUFA?
Kredite werden grundsätzlich auch bei Auskunfteien wie der SCHUFA erfasst. Kommt es zu Zahlungsproblemen, Kündigungen oder Vollstreckungsmaßnahmen, können negative Einträge entstehen. Wer Mahnungen, Inkassoschreiben oder unbekannte Kreditforderungen erhält, sollte prüfen, ob Verträge unter seinem Namen abgeschlossen wurden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, unberechtigten Inkassoforderungen oder SCHUFA-Einträgen zu widersprechen.
Was gilt bei nicht autorisierten Kontobewegungen?
Erlangen Täter Zugriff auf Zahlungsdaten, kann gegenüber der Bank ein Erstattungsanspruch bestehen. Nach Hinweis der Verbraucherzentrale müssen Banken nicht autorisierte Zahlungen erstatten, sofern sie dem Kunden keine grobe Fahrlässigkeit nachweisen können. Deshalb ist zwischen bewusst veranlassten Einzahlungen und möglicherweise nicht autorisierten Transaktionen zu unterscheiden.
Wie erstellt man eine vollständige Schadensbilanz?
Zu erfassen sind: verlorene Ersparnisse, aufgenommene Kredite, anfallende Zinsen sowie unbekannte Verträge, Inkassoforderungen und auffällige Kontobewegungen. Erst so wird das tatsächliche Ausmaß des Schadens sichtbar. Weitere Informationen bietet trading-betrug.de.
Häufige Fragen
- Was ist über die Einzahlung hinaus bei EOS Investment Alliance (App „ACTcoinese“) zu beachten?
- Zu prüfen sind Kredite, Dispozinsen, aufgelöste Anlagen, unbekannte Verträge, Inkassoforderungen und auffällige Kontobewegungen.
- Kann nach einem Video-Ident ein Kredit auf meinen Namen laufen?
- Die Verbraucherzentrale warnt, dass Daten aus Video-Ident-Verfahren genutzt werden können, um heimlich Kredite zu beantragen. Ein unbekanntes Bankschreiben sollte daher geprüft und nicht ignoriert werden.
- Gilt ein Widerrufsrecht bei einem Verbraucherdarlehen?
- Grundsätzlich besteht ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Bei Identitätsmissbrauch stellt sich zusätzlich die Frage, ob überhaupt eine wirksame Vertragserklärung vorliegt.
- Was gilt bei nicht autorisierten Zahlungen?
- Nach Hinweis der Verbraucherzentrale müssen Banken solche Zahlungen erstatten, wenn sie dem Kunden keine grobe Fahrlässigkeit nachweisen können.
- Wie reagiere ich auf unberechtigte SCHUFA-Einträge oder Inkassoforderungen?
- Die Verbraucherzentrale empfiehlt, diesen ausdrücklich zu widersprechen.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
Weitere Übersichten
- EOS Investment Alliance (ACTcoinese): Zahlungswege prüfen
EOS Investment Alliance (App ACTcoinese): Warum Empfängerkonten, Betreiberidentität und BaFin-Abgleich bei Cybertrading-Verdacht entscheidend sind.
- MT5uTrader (mt5utrader.net): Fernzugriff und Anlagebetrug
MT5uTrader (mt5utrader.net): Warum Fernzugriff per AnyDesk oder TeamViewer riskant ist, welche Beweise Anleger sichern sollten und welche Schritte folgen.
- MT5 Invest (mt5-invest.com): Steuerforderung vor Auszahlung
MT5 Invest (mt5-invest.com): Wird die Auszahlung von einer angeblichen Steuer abhängig gemacht, ist Vorsicht geboten. Was Anleger prüfen und sichern…
- Interactive Consulting (inter-actives.com): Zahlungswege
Interactive Consulting (inter-actives.com): Warum bei Betrugsverdacht die Spur des Geldes zählt und welche Zahlungsbelege Geschädigte dokumentieren…